39,5% vol

 
vorbildlich & freundlich


Alle kennen und schätzen ihn. Aufgrund seiner fruchtigen, erfrischenden Art ist Willi als geselliger Kumpane zu jeglichem Anlass gerne willkommen.

Im Frankenland, in Fahr am Main sind die süßen Birnen aufgewachsen. Zärtlich gepflückt und mit Sorgfalt gebrannt sind sie nun zu einem vorbildlichen jungen Mann herangereift, den selbst Schwiegermütter lieben.
 

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Fränkische Williams

Die Birnen, die zu diesem außergewöhnlichen (und Gold prämierten) Brand verholfen haben stammen vom Obsthof Blendel aus Fahr am Main. Klaus Blendel lässt seine Williams, die ansonsten als Tafelobst auf den Markt kommen, extra länger hängen, damit sie ihre volle Aromatik und Süße entwickeln. Erst dann sind sie ideale Brennware für mich. Zur Ernte rücken wir dann mit vielen Helfern an um die wunderschönen Birnen zu pflücken.
Da landet die ein oder andere auch nicht im Korb - sondern direkt im Mund. Hmmmm...

Beim Oechsle messen mit dem Refraktometer
Herzdame - Die Quitte

 

40% vol

 
strahlend & rosig

Reihenweise liegen ihr die Verehrer zu Füßen. Mit Körben voller Rosen (ihre Lieblingsblume) umwerben sie die Gunst der Herzdame.
Wie kann man nur umhin, die strahlende, wohlduftende und pfirsichflaumzarte Quitte nicht anzubeten? Dieses kraftvolle Geschöpf, das uns mit blumig-würzigen Küssen den Kopf verdreht...
 

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Die Balz

Die Quitte ist wahrlich eine tolle Frucht. Aber so großartiges Aroma sie auch in sich trägt - es bedarf einigen Anstrengungen bis man sie als Brand genießen kann. So muss beispielsweise erst der Flaum der Früchte sorgfältig abgebürstet werden, bevor gemaischt werden kann. Außerdem ist die Frucht so hart, dass man einen Teil der Früchte auch noch zum Saft pressen muss - sonst wäre die Maische zu fest und trocken. Ihr seht: man muss wahrlich um ihre Gunst buhlen und sich ins Zeug legen. Aber das ist sie auch wert. Ich bin mir sicher, ihr habt euch auch ins Zeug gelegt für Eure Herzdame??

Beim Oechsle messen mit dem Refraktometer

Lolita - Der Sauerkirschbrand von der Brennerin Franziska Bischof

 

41% vol

 
spritzig & aufreizend


Die prallen, knallroten Sauerkirschen haben schon von Weitem eine unwiderstehliche Anziehungskraft. Doch gibt man der Versuchung nach, kommt das bittere Erwachen.

Als Destillat wird Lolita zur Meisterin der Verführung: dunkle Schokolade, tiefgründige Mandelnoten und ein Hauch von Orange erwarten uns.
Küssen erlaubt.
 

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Der Falstaff Bar & Spirits Guide 2017 verleiht meiner Lolita 92 Punkte mit folgender Beschreibung:

Sehr viel Frucht, gepaart mit einem kräftigen Marzipanen, macht eine feine Duftnote. Am Gaumen kommt die Frucht erneut reif zum Tragen, der Körper wirkt kraftvoll. Guter Druck im Abgang.

 

 


Sauerkirschen von der Mainschleife

Ludwig Betschler ist der Herr der Sauerkirschen in Sommerhausen. Ihn haben wir im Juli 2015 besucht und die Ärmel hintergekrempelt. Innerhalb von einem knappen halben Tag hatten wir zu zehnt genug Sauerkirschen gepflückt für unsere Lolita. Und dieser Name war von Anfang an offensichtlich: wie verführerisch diese kleinen Früchtchen bündelweise die halbhohen Bäumen zierten: es war ein Bild für die Götter! 
Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf eine reiche Ernte - vorausgesetzt der späte Wintereinfall Ende April hat die Blüten in Sommerhausen etwas verschont und vorausgesetzt die Fruchtessigfliegen halten sich wieder im Zaum.

Schamane - Der Ingwergeist

Schamane - Der Ingwergeist von der Brennerin Franziska Bischof 

 

39% vol

Ingwergeist

 

exotisch
& geheimnisvoll

Die Herkunft des Ingwers ist ungewiss, seine Kräfte sagenumwoben. 

Der unverkennbar exotische Duft nach Zitrone und Pfeffer kitzelt in der Nase. Doch wider aller Erwartungen machen sich nicht Säure und Schärfe, sondern geheimnisvolle Wärme und Süße am Gaumen breit und hinterlassen einen frischen Nachhall.

 

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40% vol
Schlehenbrand
durch Mazeration & Destillation gewonnen

 

bewundernswert
& stolz

Ihre Heimat ist die Flur, ihre Dornen ihre Verteidigung.
Die Schlehe ist ein stolzes Steinobst, das nur in tiefster Eiseskälte auch einmal etwas Süße zulässt.

Im Glas zeigt Amazone uns ihr bewundernswertes Innerstes:
Beerensträucher, Getreidefelder, moosige Wälder - die vielen Facetten ihres Landes vereinen sich in ihrem marzipanigen Charakter.

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Der Falstaff Bar & Spirits Guide 2017 verleiht meiner Amazone 93 Punkte mit folgender Beschreibung:

Typische Schlehe mit kräuterigen und marzipanigen Anklängen im Duft. Trotz des breiten Körpers strahlt das Destillat eine feine Eleganz aus. Kräftig und würzig im Abgang. Langer Nachklang.

 

 

Dornen zur Verteidigung

 

Die Schlehe fordert den Brenner in mehrerlei Hinsicht heraus: Zunächst können die Früchte erst nach dem Wintereinbruch geerntet werden, da sich nur mit einem ausreichenden Frost die in der Wildfrucht enthaltenen Bitterstoffe abbauen. Bei der Ernte selbst stellt sich einem das nächste Problem: Die Dornen. Schlehenernter sind noch Tage nach ihrem Einsatz an den unverkennbaren Kratzern zu identifizieren. Da tuen sich die kleinen Vögel doch leichter daran uns die Früchte vor der Nase wegzuschnappen... Und schließlich ist die Konsistenz der Früchte nicht zu wässrig, was vermehrt körperlichen Einsatz beim Einmaischen erfordert. So kann es eben schon mal passieren, dass zarte (gilt Schuhgröße 39/40 noch als zart??) Damenfüße gut verpackt in sauberen (!) Gummistiefeln zum Einsatz kommen, um die Früchte zum Mus zu treten. Da kann einem schon mal der Schweiß ins Gesicht treten. Ehrlich.

 

40% vol

 
männlich & vogelfrei

Habt ihr ihn gewittert?
Diesen unverkennbaren, männlichen Duft nach Erde und Lehm?
Der Wilderer hält sich gerne an Lichtungen und Waldrändern auf. Er liegt auf der Pirsch in freier Prärie.
Nach außen etwas ruppig und kühl, erlag ich doch bald seinem marzipanigen Charme, und nun zähle ich mit Wohlwollen zu seinem Beuteschema.
 

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Ein wilder Kerl

Ich glaube, die Vogelbeere ist zwar knallig rot-orange, aber kaum einer, der sie im Vorbeischlendern sieht, ahnt nur im Geringsten was alles in dieser unscheinbaren Frucht steckt. Stille Wasser sind tief, heißt es, und oft sind gerade die zurückhaltenderen Charaktere, die interessanteren. 
Ich selbst musste mich bei den ersten Annäherungsversuchen doch etwas überwinden, aber mittlerweile zählt ein gutes Vogelbeerdestillat absolut zu meinen Lieblingen - gerade aufgrund seines männlich-erdigen und marzipanigen Tons.