40% vol
Schlehenbrand
durch Mazeration & Destillation gewonnen

 

bewundernswert
& stolz

Ihre Heimat ist die Flur, ihre Dornen ihre Verteidigung.
Die Schlehe ist ein stolzes Steinobst, das nur in tiefster Eiseskälte auch einmal etwas Süße zulässt.

Im Glas zeigt Amazone uns ihr bewundernswertes Innerstes:
Beerensträucher, Getreidefelder, moosige Wälder - die vielen Facetten ihres Landes vereinen sich in ihrem marzipanigen Charakter.

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Der Falstaff Bar & Spirits Guide 2017 verleiht meiner Amazone 93 Punkte mit folgender Beschreibung:

Typische Schlehe mit kräuterigen und marzipanigen Anklängen im Duft. Trotz des breiten Körpers strahlt das Destillat eine feine Eleganz aus. Kräftig und würzig im Abgang. Langer Nachklang.

 

 

Dornen zur Verteidigung

 

Die Schlehe fordert den Brenner in mehrerlei Hinsicht heraus: Zunächst können die Früchte erst nach dem Wintereinbruch geerntet werden, da sich nur mit einem ausreichenden Frost die in der Wildfrucht enthaltenen Bitterstoffe abbauen. Bei der Ernte selbst stellt sich einem das nächste Problem: Die Dornen. Schlehenernter sind noch Tage nach ihrem Einsatz an den unverkennbaren Kratzern zu identifizieren. Da tuen sich die kleinen Vögel doch leichter daran uns die Früchte vor der Nase wegzuschnappen... Und schließlich ist die Konsistenz der Früchte nicht zu wässrig, was vermehrt körperlichen Einsatz beim Einmaischen erfordert. So kann es eben schon mal passieren, dass zarte (gilt Schuhgröße 39/40 noch als zart??) Damenfüße gut verpackt in sauberen (!) Gummistiefeln zum Einsatz kommen, um die Früchte zum Mus zu treten. Da kann einem schon mal der Schweiß ins Gesicht treten. Ehrlich.